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Ein erneuter Umzug

...wir sind noch einmal umgezogen, da sich der alte Server leider aufgelöst hat.

Zu finden sind wir nun also unter frpusteblume.bplaced.net

 

Schaut gerne vorbei =) 

6.10.15 19:17


WICHTIG!

Hallo meine Lieben!

Ich habe große Neuigkeiten für euch! Und zwar ist dieser Blog umgezogen und nun unter dieser Adresse erreichbar!

 

http://frpusteblume.cwsurf.de/index3.html

 

Danke Leute! =)

30.1.15 07:07


Abwechslung im Alltagsstress

Image and video hosting by TinyPic

Gerade jetzt im Winter erwische ich mich dabei, dass ich oftmals das Gleiche mit Robinho mache. Ich gehe in die Halle und reite, klingt erstmal ganz normal, aber was mir auffällt ist, dass mein Ablauf fast jedes Mal gleich ist.
Ich löse ihn, biege ihn, reite Seitengänge. Ziemlich eintönig eigentlich, dabei gäbe es so viele Möglichkeiten die Alltagsarbeit interessanter zu gestalten.

Trab- und Galoppstangen zum Beispiel sind eine gute Abwechslung oder sich ganz bewusst einen Schwerpunkt und ein Ziel setzen. Die Woche ist noch jung und da meine Reitbeteiligung diese Woche leider ausfällt habe ich 7 Tage mit Robinho.
Gestern war ich erst in der Schule und dann arbeiten und direkt danach war ich bei Robinho. Ich war vollkommen überdreht von der Arbeit und gleichzeitig aber auch abgespannt und beim fertig machen einfach unaufmerksam und hektisch. Ich wollte nach Hause. Wäre ich beim putzen aufmerksamer gewesen, hätte ich vermutlich gemerkt, dass Robinho nicht so richtig gut drauf war, aber so habe ich es erst beim Reiten gemerkt. Bei uns gibt es manchmal so Tage, wo er einfach mal keine Lust hat, einfach einen schlechten Tag. Leider kann man ihn dann nicht motivieren sich zu konzentrieren und das Beste was man an so einem Tag machen kann ist springen oder ein bisschen rumdameln. Das sind so Tage, wo Robinho mit dem Kopf einfach woanders ist. Gestern jedenfalls war ich irgendwie selbst nicht ganz bei der Sache. Beim Reiten selbst habe ich dann erstmal nur darauf geachtet gut zu sitzen und habe von ihm nicht viel verlangt, nur ein bisschen biegen und stellen und ein reagieren auf die äußeren Hilfen. Das Ende vom Lied war, dass ich zwar ganz gut saß und auch unsere Baustelle „aussitzen“ gut gemeistert habe (wofür ich heute mit Muskelkater belohnt wurde), er aber total doof lief, sich fest und eng gemacht hat und nur am meckern war. Zum Schluss durfte er dann noch einmal auf beiden Händen am langen Zügel galoppieren und dann war er auch fertig.

Er war gestern einfach unmotiviert und schlecht drauf und deshalb möchte ich versuchen diese Woche abwechslungsreicher zu gestalten. Ich möchte Bodenarbeit mit ins Training einbauen, Stangen hinlegen, vielleicht auch mal nur ohne Sattel rumdameln oder mit Halsring reiten. Einfach mal wieder etwas anderes machen, als nur Dressur reiten, denn dazu ist er nicht der Typ. Ihm fehlt auch die Wiese. Unsere Pferde kommen zwar auf Paddocks in kleinen Gruppen, aber ich merke, dass er total brastig auf die Pferde ist, mit denen er draußen steht. Da scheint es also auch zu kriseln in der Männer-WG.
Und was uns beiden fehlt ist die Möglichkeit ausreiten zu gehen und einfach mal galoppieren zu können und die Seele baumeln zu lassen. Momentan haben wir da leider nicht das Gelände zu, aber am neuen Stall soll es schönes Gelände geben und ich hoffe wir werden oft die Chance haben das auszunutzen. Unter der Woche wird es jetzt im Winter schwierig werden, aber am Wochenende bin ich zuversichtlich, dass wir oft ausreiten gehen können. Ich bin gespannt, wie Robinho meinen Plan mehr unterschiedliche Dinge zu machen annimmt und ob man nach einer Woche schon eine Veränderung bezüglich der Motivation in der Dressurarbeit festellen kann.

18.1.15 17:34


Reitunterricht

Hallo ihr Lieben!

Letztens habe ich mir eine Schulstunde angeschaut, die mich zum Grübeln gebracht hat. Mir ist natürlich bewusst, dass ich wegen dieser einen Stunde nicht alle Schulstunden und Reitvereine schlecht reden kann und das möchte ich auch gar nicht. Ich selber bin mit 7 in diesem Verein geritten, allerdings nur 2 Jahre, danach hatte ich eine Reitbeteiligung an einem Privatstall und habe dort weiter Unterricht genommen. Bevor ich in den Verein gegangen bin, bin ich schon 2 Jahre an einem anderen Schulstall geritten.

Der Grund dafür war, dass ich damals das Gefühl hatte nicht weiter zu kommen, da ich immer die Pferde abbekommen habe, die sonst niemand reiten wollte, weil sie gebuckelt haben, gerannt sind oder sonst eine unbeliebte Eigenschaft hatten. In der Anfängerstunde, in der ich zuerst war, durften wir nur mit Ausbindern reiten und sind so vor uns hingetrottet. Ab und zu wurde was gesagt, aber der Lerneffekt blieb klein. Recht schnell durfte ich in die Fortgeschrittenen-Gruppe und bin das Pferd meiner Reitlehrerin geritten, weil meine Eltern gesagt haben, dass ich weiterkommen möchte und nicht immer die Pferde reiten will, die sonst keiner haben möchte. Mit dem Pferd meiner Reitlehrerin kam ich gut zurecht und ich habe mich nach und nach durchgesetzt auch ohne Ausbinder reiten zu dürfen und da wir damals nur 4 Leute in der Stunde waren, die alle ca das Gleiche Niveau hatten, war das auch möglich. Natürlich wurde mir nicht immer die volle Aufmerksamkeit geschenkt, aber es war immer gerecht verteilt und jeder hatte sein "festes" Pferd, womit er an den Problemen jede Stunde weiter arbeiten konnte. Zur Ausrüstung kann ich nicht viel sagen, aber wir haben unseren Pferden immer Gamaschen angelegt.

Durch meinen Blog habe ich auch viele junge Mädels in meinem Umkreis kennen gelernt und ich unterhalte mich auch mit vielen und nun war ich eben letztens mal wieder an dem Reitverein um mir eine Stunde anzusehen. Es waren 6 Reiter in der Bahn. Ich bin es vermutlich einfach nicht mehr gewöhnt mit 6 Reitern in einer 20x40m Halle zu sein, aber ich habe es als zu voll empfunden. Der Ablauf war ganz normal. Warmreiten, leichttraben, galoppieren, aussitzen und ganz normal arbeiten. Wer wollte konnte die Bügel überschlagen und kurz vor Ende hat eine Reiterin noch den Sattel abgenommen um ohne zu reiten. Jeder war ein bisschen für sich selbst verantwortlich, was ja nicht schlecht ist, solange jeder in der Lage ist damit umzugehen. Leider war dies nicht der Fall, denn ein paar Reiter saßen noch sehr wackelig auf dem Pferd und wenn dieses sich überlegte einfach mal von der Zirkellinie abzuwenden um seinem Kameraden hinterher zu laufen geriet der Reiter manchmal in Wohnungsnot. Einige waren aber auch wirklich gut und haben das Pferd sicher in allen Gangarten bewegt und sind ihr Ding geritten. Dann wurden Stangen hingelegt, über die getrabt und galoppiert werden durfte und alle waren heiß darauf, was zu enormen Platzproblemen in Stangennähe führte. Es gab keine Reihenfolge, wer drüberwollte ist einfach drauf zu geritten, in der Hoffnung die anderen machen Platz. Kein "Stange frei" wurde gerufen. Einige sind dann nach 1-2x nicht mehr angeritten, andere sind praktisch pausenlos über die Stangen geflitzt. Diverse Male war es ein kleines Wunder, dass die Pferde nicht ineinander gelaufen sind oder es sonst irgendwelche Crashs gab. Kurz vor Ende der Stunde wurde dann ein kleines Cavaletti aufgebaut. Die Abwechslung finde ich wirklich gut und so lernen die Reiter über Stangen zu reiten und schonmal kleine Sprünge zu meistern, aber die Art und Weise fand ich einfach gefährlich. Als der Sprung stand, dachte ich, dass jetzt eine Reihenfolge gemacht wird und alle 1x über das Cavaletti kommen dürfen, aber es durfte nur ein Reiter springen, die anderen durften einfach so weiter reiten. Vom Können her, hätten aber auch einige andere das Cavaletti meistern können. Nun gut. Die Springerin sprang ein ums andere Mal, hat ihr Pferd nach dem Sprung ziemlich direkt rumgeritten, anstatt gerade aus zu reiten. Die anderen sind dennoch manchmal im Weg gewesen und es kam wieder zu Engpässen.

 

Ich sage es hier noch einmal ganz deutlich: Ich glaueb nicht (!), dass dies der Standard der Reitschulen in Deutschland oder hier in der Umgebung ist. Und es gibt bestimmt guten Schulunterricht, wo man etwas lernt und dennoch Spaß hat. Vielleicht bin ich auch einfach verwöhnt, aber auch die Reiter waren nicht alle begeistert von der Stunde. Natürlich gab es auch Reiter, für die die Stunde vollkommen in Ordnung war, aber es gab auch welche, die sehr unzufrieden abgestiegen sind und sich benachteiligt gefühlt haben. Diese Reiter haben, wie ich damals, das Gefühl nicht weiter zu kommen und nichts Neues zu lernen. Ich möchte auf keinen Fall irgendjemanden schlecht reden. Und auch den Unterricht möchte ich nicht pauschal schlecht reden. Aber diese Stunde fand ich für mich einfach nicht gut. 

 

Was ist guter Unterricht? 

Das kommt natürlich auf den Stand des Reiters und des Pferdes an. Ich selber nehme gerne für 30 - 45 min eine Einzelstunde, oder auch mal für 60 min eine Doppelstunde. Je nach dem was gerade das Problem ist und wie intensiv ich Hilfe benötige.

Ich selber gebe am liebsten Einzel- oder Doppelstunden, weil ich da für mich selber mit dem besten Gefühl als Lehrer rausgehen kann. Bei einer Doppelstunde kann ich jedem gerecht werden und die beiden Reiter können auch voneinander profitieren. Es kann Abteilung geübt werden für´s Turnier, aber an manchen Tagen kann ich auch intensiv mit dem einzelnen üben. Wichtig für mich ist auch, dass beide ungefähr den gleichen Stand haben und auch in der Lage sind alleine mit den Pferden die Aufgaben zu meistern. Habe ich das Gefühl das der Reiter noch nicht in der Lage ist selbstständig die Aufgaben zu meistern, biete ich ihm lieber erst eine Einzelstunde an. 

Mir ist klar, dass es keinem Reitverein möglich ist Einzel- oder Doppelstunden anzubieten. Und das erwarte ich auch wirklich nicht. Man kann auch gute Stunden mit mehreren Reitern halten. Wichtig ist nur, dass die Reiter vom Können her zusammen passen, damit jeder das Gefühl hat etwas zu lernen. Natürlich kann man jetzt auch sagen, dass sich die Reiter, die meinen nicht weiter zu kommen, nach einem anderen Stall gucken müssen, oder eben nach einer Reitbeteiligungen gucken müssen oder oder oder. 

 

So...um nun nicht wieder so ein Missverständnis hervor zu rufen, sage ich es noch einmal: Ich rede hier in keinster Weise jeden Unterricht schlecht. Jeder Reitverein tut vermutlich sein bestes und ist wichtig, um junge Menschen ans Pferd zu führen. Natürlich kann es sein, dass ihr mit eurer Gruppenstunde zufrieden seit und euch fragt, wie ich sowas sagen kann. Aber genau so gut kann es sein, dass jemand nicht zufrieden ist und sich durch diesen Beitrag vielleicht verstanden fühlt. Jeder sollte so reiten können, wie es für ihn richtig ist. Reiten muss sich gut anfühlen und Spaß machen. Für den einen ist das richtig und gut und für den anderen eben etwas anderes. Ich bin der Meinung das es für jeden eine Lösung gibt, manchmal muss man nur etwas suchen oder den Mumm haben etwas zu sagen.

4.1.15 20:33


Das Jahr neigt sich dem Ende zu...

Hallo ihr Lieben!

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und nachdem man die Weihnachtstage überstanden hat, fiebert man jetzt schon Sylvester entgegen und dann hat man es auch geschafft.

Und was macht man noch zum Ende des Jahres hin, außer sich voll zu futtern und zu feiern? Genau, man nimmt sich gute Vorsätze für das nächste Jahr vor, wovon man leider nur die Hälfte (wenn überhaupt) erreicht. Deshalb möchte ich mir für 2015 gar nicht so viel vornehmen und werde mit meinen Wünschen und Vorsätzen ziemlich bodenständig bleiben, denn ich bin der Meinung, dass man sich vielleicht lieber etwas kleines vornehmen sollte, anstatt etwas großes, was man eh nicht erreicht. Lieber ein kleines Glücksgefühl, als gar keines.

So habe ich die letzten Tage mal überlegt, was ich mir für 2014 vorgenommen hatte und was davon nicht geklappt hat und warum nicht. Ich wollte 15 Kilo abnehmen - hat nicht so geklappt. Ich wollte erfolgreich mit Robinho auf´s Turnier fahren - hat nicht so geklappt. Und warum hat es nicht geklappt? Weil ich mir gar keine Etappenziele gesetzt hatte und so keine klare Linie hatte, der ich folgen konnte.

Für 2015 nehme ich mir deshalb vor mehr Fahrrad zu fahren, weniger Süßigkeiten zu essen und konstant mit Robinho zu trainieren und einfach aus Jucks und Dollerei mal zum Turnier zu fahren um Erfahrungen zu sammeln. Mehr nehme ich mir nicht vor und mehr erwarte ich auvch von 2015 nicht. Ich denke, dass es in manchen Punkten schwer genug sein wird diese Ziele zu erreichen, aber sie sind händelbar und ich traue mir zu sie zu verwirklichen. Und ist es nicht immer schöner, das Gefühl zu haben, dass man etwas geschafft hat? Sei es noch so klein und eigentlich einfach?

28.12.14 11:58


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