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Hallo ihr Lieben!
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Passend zu den immer kälter werdenden Temperaturen möchte ich euch heute mal eine Winterjacke vorstellen, die euch garantiert warm halten wird! Die Wellensteyn Jacke Winterzauber! Ich habe diese Jacke für den Stall und die Wellensteyn Schneezauber für den Alltag, da diese deutlich länger ist.
Die Jacke Winterzauber ist kurz geschnitten und stört somit nicht beim reiten. Außen hat sie 2 Brusttaschen und 2 Seitentaschen, sowie eine kleine Tasche auf dem linken Ärmel. Dazu kommt dann noch eine Innentasche. Ihr habt also genug Platz um alles wichtige zu verstauen und mit euch zu tragen. Besonders angenehm finde ich, dass die Ärmel mit einem Bündchen ausgestattet sind und man somit noch ein bisschen besser gegen die Kälte geschützt ist. Durch das Steppfutter hält sie wirklich warm und auch bei sehr tiefen Temperaturen wird mir nicht kalt beim reiten, sondern eher zu warm bei Temperaturen zwischen 0-10 Grad. Sehr praktisch und komfortable ist der weiche Strickkragen, den man umklappen kann, der aber bei Bedarf auch hochgestellt und mit einem Reisverschluss verschlossen werden kann. So ist der Hals dann auch geschützt und man kann das Gesicht bei Wind gut in den Kragen kuscheln und sich auch vor dem Wind schützen. Ein weiterer Pluspunkt ist die große Kapuze, die wirklich den ganzen Kopf bedeckt, selbst wenn man einen Dutt, Pferdeschwanz oder eine Mütze trägt. Ich habe sonst immer das Problem mit Kapuzen, dass sie zu kurz sind und immer wieder runterrutschen und unbequem sind und diese Kapuze rutscht nicht und sitzt einfach perfekt, noch dazu ist sie größenverstellbar und passt somit auf jeden Kopf! Der Fellrand ist ebenfalls größenverstellbar und lässt sich, ebenso wie die Kapuze und den Strickkragen, abnehmen. Man kann die Jacke also nach Belieben verändern. Bei 30°C kann man die Jacke in der Waschmaschine waschen und sie sieht danach wieder aus wie neu, was man allerdings nicht benutzen sollte ist Weichspüler. Das Material der Jacke nennt sich RainbowAirTec, ein Material aus Polyester und Polyamid in Twill-Bindung. Das besondere daran ist, dass es je nach Lichteinfall die Farbe ändert und schimmert was die Jacke sehr elegant erscheinen lässt. Die Jacke Winterzauber gibt es in 3 Farben: schwarz, couverture und goldenbrown.
Die Jacke ist zwar nicht ganz günstig, aber die Qualität und die Leistung sind unschlagbar. Die Jacke hält schon warm und sieht nach jeder Wäsche aus wie neu. Ich trage meine Jacke jetzt seit mehreren Jahren und sie ist nicht kaputt oder sieht abgetragen aus. Die Lebenszeit der Jacke ist also deutlich länger als bei günstigeren Jacken, was den Preis meiner Meinung nach rechtfertigt. Ich kann sie wirklich empfehlen und wer lieber längere Jacken mag sollte sich mal die Jacke Schneezauber ansehen. Die Jacke Schneezauber ist die längere Variante von der Jacke Winterzauber. Vom Material und der Art sind die Jacken identisch.
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7.12.14 18:21


Winterarbeit

Hallo ihr Lieben!
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Heute möchte ich euch ein Thema näher bringen, welches momentan brandaktuell ist. Und zwar: „Wie beschäftige ich mein Pferd im Winter?“
Es gibt verschiedene Möglichkeiten etwas mit seinem Pferd im Winter zu machen und jeder nutzt den Winter anders. Die einen nutzen den Winter um fleißig für die nächste Saison zu trainieren, die anderen gönnen den Pferden Pause von der letzten Turniersaison, die nächsten verändern kaum etwas an ihren Gewohnheiten und manche machen einfach das wonach ihnen der Kopf ist.
In diesem Post geht es um meine Art den Winter zu überstehen und ihn so angenehm wie möglich zu gestalten. Jetzt wo es noch nicht gefroren ist und kein Schnee oder Schneematsch liegt versuche ich so oft es geht auszureiten und das gute Wetter so lange es geht auszunutzen. Unter der Woche komme ich leider nicht dazu, weil ich durch meinen Beruf mein Pferd nur im Dunkeln sehe. Daher bin ich unter der Woche immer an die Halle gebunden, aber auch in der Halle versuche ich Abwechslung rein zu bringen. Jetzt am Anfang des Winters ist es alles noch halb so wild, aber je länger der Winter dauert, desto weniger Lust hat Robinho auf Dressurarbeit.
In der Halle habe ich die unterschiedlichsten Möglichkeiten mein Pferd zu beschäftigen und zu belustigen, sollte er mal keine Lust auf Dressur haben. Am liebsten lasse ich ihn dann einfach laufen, da er dort einfach Pferd sein kann, aber man hat ja nicht immer die Halle für sich alleine. Dann habe ich aber immer noch die Möglichkeit den Springsattel drauf zu machen, ihn gut warm zu machen und einfach ein bisschen ganze Bahn galoppieren zu lassen, ich kann Stangen hinlegen, einen kleinen Sprung hinstellen, wenn ich meine Mitreiter dadurch nicht störe und ich kann einfach ohne Sattel ein bisschen rumdameln, springen und einfach in der Halle ein bisschen die Seele baumeln lassen und durch die Halle streifen. Auch Bodenarbeit, Arbeit am Langzügel und longieren in allen Variationen steht bei uns auf dem Plan. Robinho longiere ich sehr gerne, weil er sehr gut auf Körpersprache reagiert und es einfach schön ist zu merken, wie er auf die kleinste Bewegung von mir reagiert. Super gerne bin ich auch im Westernsattel unterwegs! Am liebsten mit Halsring. Da arbeiten wir zwar meist auch nicht konzentriert, aber es ist mal was anderes. Ein ganz anderes Feeling! Und es ist super interessant zu gucken, ob das Pferd wohl auch nur mit Halsring in Seitengängen zu reiten ist.
Natürlich ist es immer am besten, wenn man die Halle für sich hat, denn dann kann ich Robinho auch mal laufen lassen. Ab und zu wird bei uns am Stall Freispringen für alle angeboten, wo wir immer gerne mitmachen, aber Robinho ist auch ein leidenschaftlicher Fußballspieler.
Was sich auch immer im Winter anbietet ist Gelassenheitstraining. Mit Robinho habe ich schon so ziemlich alles probiert. Regenschirm, Plastikplane, Luftballon, Flattervorhang und und und. Ich finde einfach, dass es super viel Spaß macht und man merkt den Pferden an, dass sie ans Denken kommen und sich mit den Sachen auseinandersetzen, außerdem ist es ein tolles Gefühl zu merken, dass einem das Pferd vertraut.
Bei richtigem Schneefall und genügend Zeit und einer Hilfsperson ist es auch total schön Schlitten mit dem Pferd zu fahren. Dabei muss man gar nicht unbedingt weit weg vom Hof fahren, mir hat immer die heimische Weide gereicht. Da wusste ich auch, dass er nicht weglaufen kann, sollte mal irgendwas passieren.
Was ich im Winter auch oft mit Robinho oder für Robinho mache ist ihn unter das Solarium zu stellen und zu massieren. Das lockert die Muskulatur und er kann einfach gut unter dem Solarium entspannen. Außerdem wärme ich ihm im Winter immer das Gebiss mit warmen Wasser. Ich wasche es abends gar nicht mehr ab sondern lege es vor dem reiten in richtig warmes Wasser, mache es sauber und anschließend bekommt er es ins Maul. Dann hat er ein sauberes und ein warmes Gebiss, was bestimmt angenehmer ist als ein eiskaltes Gebiss im Maul zu haben. Außerdem trägt er immer eine Abschwitzdecke und wenn wir nicht viel arbeiten oder es wirklich sehr kalt ist, bekommt er noch eine Nierendecke über beim Reiten.
Ich bin also ziemlich offen und vielseitig was die Winterarbeit angeht und versuche meinem Pferd und mir die kalte, dunkle Jahreszeit so angenehm und abwechslungsreich wie möglich zu machen.
27.11.14 16:52


Vertrauen

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Hallo ihr Lieben
Vertrauen. Alle wollen von ihrem Pferd, dass es ihnen vertraut. Aber vertraut man dann auch automatisch dem Pferd? Ist Vertrauen nur dann möglich, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht oder kann auch nur das Pferd vertrauen und der Mensch nicht? Was genau ist überhaupt Vertrauen?
Vertrauen ist in psychologisch-persönlichkeitstheoretischer Perspektive definiert als subjektive Überzeugung von der (oder auch als Gefühl für oder Glaube an die) Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Personen, von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen). Zum Vertrauen gehört auch die Überzeugung der Möglichkeit von Handlungen und der Fähigkeit zu Handlungen. Man spricht dann eher von Zutrauen. Als das Gegenteil des Vertrauens gilt das Misstrauen.“
Was genau heißt das nun? Nehmen wir das Zitat doch mal auseinander.
“subjektive Überzeugung von der Richtigkeit, Wahrheit oder Redlichkeit von Personen, Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst“

Das heißt, dass man selber davon überzeugt ist, dass eine Handlung, eine Sache richtig ist, oder aber dass der Mensch, der gewisse Entscheidungen trifft und Dinge sagt, recht hat und glaubwürdig ist. Man vertraut also auf diesen Menschen und glaubt ihm auch. Ist man nun von einer Sache oder einer Handlung überzeugt, vertraut man auf die positive Wirkung. Sei es nun ein Erfolgserlebnis oder ein kurzer Glücksmoment. Natürlich kann man auch an sich selber glauben und sich selbst vertrauen, wenn man genau weiß, dass man etwas gut kann und es klappen wird.
“zum Vertrauen gehört auch die Überzeugung der Möglichkeit von Handlungen und der Fähigkeit zu Handlungen

Kurz gesagt heißt dieser Satz, dass man in gewissen Situationen handeln kann und auch eine Möglichkeit sieht um zu handeln. Man kann dieser Situation also entgegen treten und sie bewältigen.
Und was genau hat das ganze jetzt mit dem Reiten zu tun? Wofür braucht man nun Vertrauen?
Vertrauen braucht man oft im Umgang mit dem Pferd. Schon bei den kleinsten Dingen braucht man Vertrauen ins Pferd und auch in sich selbst. Nicht mal nur in Stresssituationen, sondern schon bei den kleinsten Dingen. Man muss sich selbst schon vertrauen und sich selbst zutrauen ein Pferd auch nur zu führen. Viele Anfänger nehmen zwar das Pferd und gehen auch ein paar Schritte mit ihm, aber es ist sehr unsicher und wackelig. Warum? Weil sie sich selbst nicht zutrauen so ein großes, starkes Tier zu führen. Dazu kommt das Misstrauen gegenüber dem Pferd gepaart mit der Unwissenheit. Oftmals treten Fragen auf wie: „Warum sollte es brav neben mir herlaufen und sich nicht einfach losreißen?“ „Rennt er nicht eh nur dahin wo er eben gerad hinwill?“ Bis man selbst sicher ist, dass das Pferd dorthin geht wo man selbst hinmöchte dauert es ein bisschen. Und bis man dann mit der Situation umgehen kann, wo es eben nicht dorthin geht, wo man hinmöchte und man sich dann mit dem Tier auseinander setzen muss, dauert es noch länger und man braucht Selbstvertrauen und Erfahrung dazu. Auch beim Reiten kommt man ab und zu an den Punkt, wo man sich selbst und dem Pferd vertrauen muss und an den nicht nur Anfänger kommen. Jeder kann sich bestimmt an eine Situation erinnern, wo er die Zähne zusammen beißen musste um sie zu meistern oder wo er einfach noch Zeit brauchte. Sei es der erste Sprung, das erste mal galoppieren, das erste Mal ohne Sattel etc. Aber je besser man sich und das Pferd kennt, desto leichter fällt es einem über seinen eigenen Schatten zu springen.
Ich reite mit Robinho leidenschaftlich gerne ohne Sattel und Trense. Manchmal mit Halsring, manchmal genieße ich es aber auch einfach ohne alles zu reiten. Ohne Sattel habe ich früh angefangen zu reiten. Da hatte ich ihn auch noch gar nicht so lange, aber da kam der Sattel immer zum Trockenreiten runter. Irgendwann bin ich dann mit Halfter und 2 Stricken geritten, aber erstmal mit Sattel und als das dann ging, ohne Sattel, aber mit Halfter und den Stricken. Irgendwann nur noch mit einem Strick und irgendwann war ich dann soweit auch das Halfter weg zu lassen. Es war auch keine Überwindung für mich, da ich ja eine gute Vorarbeit geleistet hatte. So konnte ich einfach alles abschnallen und mich relativ ruhig aufs Pferdchen schwingen. Natürlich war es erst komisch, dass die Lenkung deutlich schlechter funktioniere und auch die Bremse war etwas schwammig, aber nach und nach hat Robinho gelernt, dass es nicht schlimm ist, wenn ich ohne alles auf ihm sitze und ich habe gelernt, wie er die Signale zum durchparieren gerne hätte. Wir haben uns sehr aufeinander eingeschossen, sodass ich heute gar keine Angst mehr habe, weil ich ihm vertrauen kann und ihn kenne und weil ich mir vertraue. Ich weiß, dass wir das beide können und kennen.
Wie genau ist dieses Vertrauen zwischen dir und deinem Pferd denn entstanden und gewachsen?
Das ist eine gute Frage und vielleicht steht da auch jeder anders zu, aber ich kann sagen, dass Robinho und ich so ein starkes Vertrauen aufgebaut haben durch alles, was schief lief. Dadurch habe ich mein Pferd gut kennen gelernt. Ich weiß wovor er Angst hat, was ihm gefällt und was er nicht mag und kann mich somit auf viele Dinge schonmal vorbereiten. Mich wundert es im Gelände nicht wenn er sich erschreckt, denn meistens weiß ich genau wovor er sich erschreckt hat. Ich kann mich aber auch darauf verlassen, dass er sich in der heimischen Halle durch nichts aus der Ruhe bringen lässt solange ich dabei bin. Er vertraut mir und bleibt deswegen ruhig und ich bringe ihm auch Vertrauen entgegen.
In jedem Fall kann man sagen, dass sich vertrauen nicht erzwingen lässt und es mit der Zeit stärker und stärker wird. Man muss meiner Meinung nach aber auch dem Pferd Vertrauen entgegen bringen, denn auch ein Pferd wächst mit seinen Aufgaben. Natürlich darf man nicht alles dem Pferd überlassen, denn wie soll das Pferd einem vertrauen, wenn man immer sagt: „Ach komm, mach du mal“ Die gesunde Mischung macht es aus, wobei man aber auch immer gucken muss, was für ein Typ Pferd man vor sich hat. Von Natur aus selbstbewusste Pferde, wie Robinho, kommen besser damit klar, dass man ihnen manches zutraut, wohingegen unsichere und schüchterne Pferde mehr Stütze brauchen bis sie dem Menschen vertrauen können. Als Mensch sollte man sich also überlegen ob man vom Typ her zum Pferd passt und ob man in der Lage ist dem Pferd gerecht zu werden. Aber so an sich finde ich, dass jedes Päärchen in der Lage ist eine Vertrauensbasis zu schaffen und auf diese dann aufzubauen.
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20.11.14 17:56


Klassenfahrt nach Brüssel

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Hallo ihr Lieben!
Heute habe ich für euch den Bericht von meiner Klassenfahrt nach Brüssel. Es ging am Mittwoch den 12.11.14 um 5:30 los. Treffpunkt war die Schule und alle waren noch recht verschlafen so früh am morgen. Allerdings war bei allen auch ein bisschen Aufregung bei. Da ich ja zur Berufsschule gehe und nur 2x die Woche halbtags Schule habe, kennt man sich untereinander nach 1,5 Jahren noch nicht so besonders gut.
Dennoch waren die Plätze im Bus schnell verteilt und vergeben und wir konnten ziemlich pünktlich abfahren. Ich habe etwas geschlafen, weil es ganz eindeutig vor meiner regulären Aufstehzeit war, aber irgendwann bin ich dann doch wach geworden. Wir standen im Stau! Supi...Letztlich sind wir dann auch 1 Stunde zu spät in Brüssel angekommen und hatten somit direkt Zeitdruck. Unsere Zimmer durften wir gar nicht beziehen, sondern wir haben uns erstmal mit unserem Tourguide getroffen, der uns das Programm etwas erläutert hat und danach hatten wir eine 3 stündige Stadtrundführung. Eigentlich war diese sogar sehr interessant, nur einfach super anstrengend und eigentlich wollten wir uns alle gerne frisch machen und wenigstens ganz kurz auf den Zimmern entspannen, aber das ging ja nicht und deshalb waren wir alle ziemlich angenervt und fertig mit der Welt. Um 17 Uhr durften wir dann endlich in die Zimmer. Wir haben uns dann frisch gemacht und sind dann nochmal in die Innenstadt gegangen um zu gucken, was es so leckeres zu essen gibt. Hängen geblieben sind wir dann bei einem super leckerem Italiener! Für mich gab es eine Pizza und ein belgisches Bier namens Kriek. Das Bier schmeckte wirklich gut! Ein bisschen nach Brause und sehr fruchtig. Sehr gut auf jeden Fall und passend zum Essen. Dann war der Abend auch schon rum und wir sind aufs Zimmer gegangen und haben noch etwas gequatscht. Donnerstag ging der Wecker um kurz nach 6, da wir um 7 beim Frühstück sein wollten. Das stellte sich im Nachhinein als weise Entscheidung heraus, denn um halb 8/8 wurde der Frühstücksraum ziemlich voll und ungemütlich. Um halb 9 ging es dann mit dem Bus zum Parlamentarium. Das ist ein Museum, wo man mit so kleinen Headsets durchgeht und sich an verschiedenen Infopoints anschließen kann um dann die Infos zu hören. Sehr gutes Konzept auf jeden Fall. Wir haben von den Lehrern einen "Laufzettel" bekommen, den wir ausfüllen sollten, was etwas dazu beigetragen hat, dass man sich bestimmte Dinge genauer angehört hat, aber auf der anderen Seite hat man sich auch nur die Stationen angehört, von denen man gehofft hat, die Antworten zu bekommen. Danach hatten wir eine kurze Mittagspause zum Essen und danach ging es zum Atomium. Es war aufgebaut wie ein Atom und man konnte auch auf die Plattformen steigen. Davor war ein wundervoller Brunnen, vor dem wir alle erstmal Fotos machen mussten. Danach hatten wir noch einen Termin und der war im europäischen Parlament und haben uns dort eine Vorlesung angehört. Gegen 17:00/17:30 waren wir zurück im Hostel. Dort haben wir uns umgezogen und sind so gegen 21:30 mit einigen anderen und den Lehrern in eine Kneipe namens Delirium gegangen um ein Bierchen zu trinken. Die Kneipe war brechend voll, aber sehr urig und gemütlich. Die Musik war so an sich auch gut, aber es war einfach zu laut und zu voll. Später am Abend sind wir dann noch ins Celtica gegangen. Das war auch eine Kneipe. Beziehungsweise unten war es ein Irish Pub und oben war es eine ganz normale Disko mit House, Techno Musik. Dort haben wir dann noch ein bisschen getanzt und irgendwann ging´s dann auch wieder ins Hostel. Freitag war dann ein relativ hektischer und anstrengender Tag. Der Wecker klingelte erneut um 6 und dieses Mal hieß es aber auch Koffer packen vor dem Frühstück, denn nach dem Frühstück haben wir schon ausgecheckt. Die Sachen haben wir alle in den Bus geworfen und dann ging es zum letzten Programmpunkt, die europäische Kommission. Auch hier haben wir 2 Vorlesungen bekommen und gegen 14:00 ging es dann wieder gen Heimat. Dieses Mal sind wir auch gut durchgekommen und waren so um 19:00 Uhr zuhause.
Brüssel war so an sich ganz interessant und man kann viel sehen und erleben, aber es wäre keine Stadt, in der ich wohnen wollen würde. Dafür war es mir zu laut und zu dreckig und es gab viel zu wenig Natur und Tiere. Wir haben uns aber so weit alle gut verstanden und sind zu einer netten kleinen Truppe zusammen gewachsen.
Mehr Fotos findet ihr übrigens noch auf meiner Facebookseite (facebook.de/frpusteblume)
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16.11.14 18:45


Mein Traumstall

Hallo Leute!
Ich war jetzt mit Robinho selber an zwei Ställen und kenne durch Freunde und Bekannte die verschiedensten Ställe und interessiere mich auch immer viel für andere Ställe. Einfach aus Interesse. Dabei ist mir aber immer wieder aufgefallen, dass mir mein Stall am besten gefällt.
Wir sind ein relativ kleiner Stall mit ca 25 Einstellern. Jeder kennt jeden und man kann sich im Grunde mit allen gut unterhalten und Spaß haben. Unsere Pferde haben alle Paddockboxen mit Halbtüren zur Stallgasse hin und auch die Wände zu den Nachbarn sind nicht vergittert. Sie sind zwar so hoch, dass kein Pferd einfach den Kopf zum Nachbarn strecken kann, aber es ist einfach alles offen, hell und freundlich, aber auch nicht zugig. Dazu kommen unsere Pferde auf die Wiese im Sommer. Unsere Wiesen sind gepflegt und haben immer genug Gras und sind einfach richtig schön grün. Im Winter kommen sie in kleinen Gruppen auf den Paddock und es geht ihnen einfach wirklich gut. Mir war wichtig, dass gefüttert wird und die Pferde rein- und rausgestellt werden und das ist auch beides gegeben. Für das Reiterherz haben wir auch viel zu bieten. Eine schöne offene 20x40m Halle. Die nur Windschutznetze an den Seiten hat und somit auch immer schön luftig ist. Eine Halle ist mir super wichtig, da ich der totale Hallenreiter bin und einfach meine Spiegel brauche. Im Winter ist es zwar recht kühl, aber der Boden friert dennoch nicht und es zieht auch nicht, trotz der Windschutznetze. Außerdem haben wir ein 20x60m Außenviereck und eine Führanlage, sowie einen Allzweckplatz, wo wir laufen lassen etc können. Außerdem haben wir ein schönes Reiterstübchen mit Ofen und alle einen eigenen großen Spind für unsere Sachen. Die gesamte Anlage ist gepflegt und ordentlich und die Stallbesitzer sind nett und kümmern sich rührend um die Einsteller und die Pferde.
Für mich mein absoluter Traumstall. Mein persönliches Highlight wäre noch ein Springplatz, aber wer weiß, ob das nicht irgendwann nochmal kommt. Natürlich schimpfe auch ich manchmal über den Stall, aber wenn ich mir alles genau und vernünftig durch den Kopf gehen lasse, ist der Stall einfach für die Pferde ein Paradies und auch als Reiter hat man es wirklich gut.
Ich habe euch hier jetzt noch einmal aufgelistet, was ein Stall im Allgemeinen für mich haben sollte:
-schöne helle, luftige und große Boxen mit der Möglichkeit zum Sozialkontakt
-eine breite Stallgasse, damit man gut durchkommt, ohne Angst haben zu müssen gebissen zu werden
-eine helle, luftige und vorallem staubarme Halle
-Stauraum für Sachen
-eine nette Stallgemeinschaft
-geregelter Weidegang
-Vollpension
Das sind für mich die wichtigsten Punkte und einige sind super schwer zu finden, obwohl sie so "einfach" sind. Zum Beispiel finde ich es ganz schwer helle, große, luftige Boxen mit Sozialkontakt zu finden, da viele Boxen leider immer noch hochvergittert und dunkel sind. Natürlich hat jeder nochmal individuelle Wünsche und Vorstellungen, wobei ich schon finde man sollte die Ansprüche des Pferdes nicht vernachlässigen.
Hier mal ein Bild von unserer Stallgasse mit den Boxen:
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8.11.14 16:55


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