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Neid, Hass, Missgunst - das harte Leben als Reiter und Blogger

Hallo meine Lieben!
Heute geht es mal um ein Thema, welches vermutlich jeder kennt. Neid, Hass, Missgunst, Lästereien, blöde Kommentare. Als Reiter hat man damit zu kämpfen und wenn man dann noch Dinge im Internet veröffentlicht und jeder es sehen kann und seinen Senf dazu geben kann, kommen immer mal wieder fiese Kommentare. In diesem Beitrag möchte ich euch einige Alltagssituationen aufzeigen, in denen man gut erkennt, wie „gemein“ der Reitsport sein kann.
Situation 1: „Guck mal wie der läuft!“ Ich glaube jeder kennt diesen Moment, wenn man mit seinem Pferd in die Halle geht und schon beim Warmreiten merkt, dass es nicht so wird, wie man es sich erhofft und dann am Rand Leute stehen, von denen man genau weiß, dass sie einen beobachten und jeden Fehler bemerken und analysieren. Natürlich bekommt man als Reiter nur unterschwellig was davon mit, denn die Beobachter klären das natürlich nur im kleinen Kreis und sagen dem Reiter nicht, was falsch ist. Meistens wird das Reiten dadurch nicht besser, da man selbst verkrampft und sich unter Druck setzt.
Situation 2: „Das neue Pferd läuft aber toll!“-„Bei dem Preis/der Abstammung kein Wunder!“ Das kennt garantiert auch jeder. Ein neues Pferd kommt an den Stall. Am besten war es vorher in Beritt und hat noch dazu eine gute Abstammung. Schon hat man zwei gute Komponente um so richtig zu lästern. Denn das Pferd läuft natürlich nicht gut, weil der Reiter gut reitet, sondern nur weil es eine tolle Abstammung hat, besonders teuer war und und und. Das der Reiter viel Zeit, Kraft und Durchhaltevermögen aufgebracht hat um so weit mit seinem Pferd zu kommen, bleibt dabei einfach vollkommen außen vor.
Situation 3: „Die hat ja schon wieder etwas Neues für´s Pferd/für sich!“ Auch sehr beliebt in Reitställen! Man kommt stolz wie Oskar mit seinen neuen Errungenschaften in den Stall und freut sich natürlich über die neuen Teile und wird von manch einem angesprochen, woher man denn diese tolle Schabracke hätte, ob die aus der neuen Kollektion von XYZ ist und das die Farbe wirklich toll zum Pferd passen wird. Hintenrum wird dann aber mit neidischem Unterton bemerkt, dass Person Z schon so viele Sachen für´s Pferd hätte und das Neuste von Neusten nun wirklich nicht nötig gewesen wäre. Man könnte das Geld schließlich auch besser ausgeben und etwas sinnvolleres kaufen. Meistens spricht der Neid oder aber der Wunsch die Pferdewelt zu verbessern, denn oft wird gesagt, dass man doch lieber man den Ostheopaten, Chiropraktiker, den Sattler etc holen sollte, anstatt neues Zubehör zu kaufen. Aber im Endeffekt bleibt es doch jedem selbst überlassen.
Situation 4: „Warum hat man ein Pferd, wenn man keine Ahnung davon hat?“ Die Pferderetter, Weltverbesserer und Besserwisser dürfen sich hierbei angesprochen fühlen! Ich denke solche Leute findet man in jedem Stall. Eigentlich meinen sie es nur gut und meistens stehen sie einem tatkräftig zur Seite und helfen immer mit Rat und Tat. Leider auch, wenn das gar nicht so erwünscht ist. Oftmals fragen sie auch gar nicht, ob man gerade Hilfe braucht, sondern helfen direkt. Natürlich eine gute Eigenschaft, aber gerade im Reitsport gehen die Sichtweisen ja nun doch auseinander und was für den einen beim Reiten richtig ist, ist für den anderen schon wieder falsch und der dritte wirft eine weitere Lösung des Problems in den Raum. So ist das mit allen Bereichen des Reitsports. Man kann sich natürlich alles anhören und dann das rauspicken, was für einen selbst am sinnvollsten ist, denn eigentlich meinen es diese Leute wirklich nur gut und so richtig fies und gemein werden sie erst, wenn sie im Stall erzählen, wie schlecht es dem Pferd von betroffener Person geht, weil diese einfach gar keine Ahnung hätte und eigentlich dürfte sie noch gar kein Pferd halten, bis sie ein bisschen gelernt hat, wie man ein guter Pferdebesitzer ist. Dazu gehört auch, dass man immer einen Puffer von mehreren 1.000€ haben sollte für den Fall, dass der Sattel nicht passt und ein neuer hermuss. Und am besten dann einen Maßsattel, damit das arme Tier endlich mal was passendes auf dem Rücken hat. Hat man nicht mal gerade das Geld über um spontan einen brandneuen Sattel zu kaufen sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man schon verantwortungsbewusst genug für ein Pferd ist. Die Möglichkeit nach einem guten gebrauchten zu gucken, zu sparen oder eben keinen Maßsattel zu kaufen, wird einfach nicht gesehen. Warum auch? Mit solchen Kosten muss man eben rechnen! Hat nicht jedes Pferd einen Maßsattel?
Das waren jetzt erstmal 4 Situationen, die mir im Stallalltag auffallen und als erstes einfallen, wenn ich über das Thema nachdenke. Die folgenden Situationen beschreiben meine Erfahrungen, die ich in meiner kurzen Bloggerzeit bisher erleben durfte.
Situation 1: „Dein Pferd läuft auf dem Bild zu eng und es sieht so aus, als würdest du die linke Hand eindrehen, versuch mal das und das“ Super beliebt sind Bilderbewertungen, aber eigentlich sagen Bilder, gerade Reitbilder, nicht so viel aus. Zum Einen sind es Momentaufnahmen und zum Anderen weiß der Leser gar nicht, was vorher passiert ist. Vielleicht hat man das Pferd noch nicht so lange, vielleicht arbeitet man ja auch an den Problemen, vielleicht sind die Probleme auch schon deutlich besser geworden. Fakt ist, dass jeder Reiter seine Probleme kennt oder kennen sollte und dagegen angeht oder angehen sollte. Kritik ist natürlich immer super und man nimmt ja auch keinen Unterricht nur um zu hören, wie toll man ist, sondern um sich zu verbessern und die Fehler zu erkennen und zu beseitigen, aber der Unterschied ist, dass der Reitlehrer Pferd und Reiter kennt. Live und in Farbe. Er weiß wie sich das Pferd bewegt, wo die Probleme sind und wie man die am besten behebt. Ich freue mich immer über Kommentare. Egal ob positiv oder negativ. Ich lese mir alles durch und überlege, ob vielleicht etwas Wahres dran ist an der Kritik. Aber auch bei mir kommt es auf die Art und Weise an, wie die Kritik geäußert wird und was es für Kritik ist. Kritik zu meinem Sitz nehme ich immer dankend an, solange es konstruktive Kritik ist, die einen nicht direkt bis auf´s Blut beleidigt. Ich bin in solchen Fällen immer drauf und dran, die Leute mal auf Robinho zu setzen, damit sie mal verstehen, was es heißt dieses Pferd korrekt zu reiten.
Situation 2: „Findest du dich nicht zu dick für dein Pferd?“ Diese äußerst charmante Frage wurde mir bei Ask.fm gestellt. Zuerst wusste ich gar nichts darauf zu antworten und dann wurde ich wütend! Mir fehlen auch immer noch die Worte. Wie kommt man denn darauf sowas zu schreiben? Ich bin am abnehmen und war früher schlanker, aber Fett wegzaubern kann ich nunmal auch nicht. Aber ich muss mich auch nicht vor der Welt verstecken, nur weil ich etwas mehr auf den Rippen habe. Und meinem Pferd geht es auch nicht schlecht. Er baut an Muskeln momentan sogar auf. Ich kann nur sagen, dass ich nicht gewollt so dick bin, etwas dagegen tue und ich es wirklich unter aller Sau finde solche Kommentare zu verfassen! Ich habe mich super über diesen Kommentar geärgert, weil ich nicht weiß wie man auf die Idee kommt so etwas zu schreiben, aber im Endeffekt ist es mir auch egal. Wer meint ich wäre zu dick für mein Pferd, muss sich ja nicht unseren Blog durchlesen und uns folgen.
Situation 3: „Ist es dir nicht peinlich so viel über dich preis zu geben und Fotos hoch zu laden? Wenn du erwachsen bist, wirst du das sicher bereuen! Wenn du überhaupt erwachsen wirst!“ Über diese Aussage musste ich erstmal nachdenken, da es für mich irgendwie keinen Sinn machte. Ich habe mich ja dazu entschlossen zu bloggen und habe freiwillig meinen Instagram Account erstellt und somit will ich ja Bilder posten und mein Leben teilen. Ich bin mir also durchaus darüber im Klaren, was ich mache. Der Mensch hat also den Begriff „Blogger“ und „bloggen“ irgendwie noch nicht so ganz verstanden, scheint mir aber doch zu folgen und meine Bilder anzusehen. Allerdings weiß er auf der anderen Hand nicht wie alt ich bin und hält mich anscheinend für Peter Pan, der für immer jung bleibt. Okay. Okay. Okay
Situation 4: „Du hast ja erst so und so viele Follower und Klicks, meinst du das macht Sinn?“ Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und kein großer Youtuber oder Blogger hatte auf Anhieb 1.000.000 Abo´s. Oftmals sagen das Leute, die sich nicht für das Thema des Blogs interessieren und das direkt auf die gesamte Menschheit projektieren. Das zieht einen wirklich runter und es kann gut sein, dass man aus den Augen verliert, dass man noch nicht so lange dabei ist. Mich hat das am Anfang auch getroffen, vorallem weil der Start wirklich holprig und schleppend war, aber ich glaube das ist ganz normal.
Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick über ein paar Situationen, die mich wirklich stören, nerven, aufregen, verwundern, erstaunen und verblüffen. Als Reiter erlebt man ja schon viel und muss sich ein dickes Fell aneignen, aber als Blogger muss man fast noch besser über manches hinwegsehen können. Menschen sind über das Internet meistens viel gemeiner, ehrlicher und direkter, weil man ihnen nicht gegenüber steht und sie anonym ihre Meinung äußern können. Bei den ersten „Hassbotschaften“ war ich wirklich noch ergriffen, aber dann habe ich mir gedacht, dass es vermutlich jedem so geht wie mir. Jeder Blogger oder Youtuber macht etwas, was di eine Hälfte total toll und die andere Hälfte total blöd findet. Ich glaube man kommt nie mit allen auf einen Nenner und deshalb denk ich mir jetzt einfach, dass die Leute denen ich nicht passe, nicht meinen Blog lesen und meine Seiten verfolgen müssen. Und auch im Stall ist mir vieles egal geworden. Ich tue mein Bestes und bemühe mich. Im Endeffekt kenne ich mein Pferd am besten und weiß, wie ich mit ihm umgehen kann, was er braucht und gebe auf den Stalltratsch nicht mehr viel.
Ich ziehe mein Ding durch und gucke wo es mich hinbringt. Ich gebe mein Bestes und mir macht das Bloggen super viel Spaß und es freut mich immer zu sehen, dass mein Beitrag gelesen wurde , meine Videos geguckt wurden und ich nette Kommentare beantworten kann. Ich stehe gerne mit meinen Lesern in Kontakt und beantworte jede Nachricht, sei es bei Snapchat, Twitter, Ask.fm, Facebook oder sonst wo. Ich freue mich auf eine aufregende Zeit mit vielen netten Leuten.
5.11.14 13:38


Jugendförderung

Hallo meine Lieben!
Heute möchte ich euch meine Meinung zum Thema Jugendförderung und generell zum Thema Jugendliche an Privatställen erläutern.
Oftmals werden Jugendliche in Privatställen als störend empfunden. Als laut, unordentlich, unfreundlich etc etc. Jeder hat vermutlich schonmal etwas negatives über Jugendliche gehört oder vielleicht auch selber gedacht. Aber waren wir nicht alle mal jung? Ich finde, dass sich jeder öfter mal selber an die eigene Nase packen sollte und sich ehrlich die Frage stellen sollte, ob man in dem Alter nicht selber auch so war. Natürlich fehlt den Jugendlichen Erfahrung. Pferdeerfahrung und Erfahrung, wie das in einer Stallgemeinschaft so abläuft. Aber wodurch sollen sie lernen, wie alles funktioniert, wenn sie nicht aufgenommen werden und einen Ansprechpartner haben, den sie alles fragen können und der sie ein bisschen auf das harte Leben im Pferdesport vorbereitet.
Aber wer nimmt sich die Jugendlichen zur Brust? In Vereinen gibt es einen Jugendwart, aber was ist mit Privatställen? Die meisten Pferdebesitzer wählen sehr bewusst einen Privatstall, weil sie keine Lust auf Schulbetrieb haben und somit auch keine Lust auf Jugendliche haben. Die Suche nach einer Person, die sich wirklich um die Kiddies kümmert gestaltet sich also als schwierig.
Erste Ansprechperson ist auf jeden Fall die Reitlehrerin, der Reitlehrer. Diese kennt die Kiddies am besten und verbringt Zeit mit ihnen. Von der Reitlehrerin bekommen die Kiddies auch das meiste mit auf den Weg. Aber in erster Linie geht es dann doch ums Reiten.
Für mich ist Jugendförderung und die Einbindung der "Kleinen" in eine Stallgemeinschaft sehr wichtig, da ich selber mal klein war und angenommen werden wollte. Ich hatte damals aber niemanden, der mir das Leben als Pferdemensch ein bisschen erklärt und musste mich so irgendwie durchbeißen und habe mir einiges selber zuhause beigebracht. Ich habe viel recherchiert und gelesen und ausprobiert und hab einfach geguckt, dass ich mich an die "Großen" anpasse. Ich hatte allerdings auch niemanden in meinem Alter und hatte somit die Notwendigkeit mich anzupassen. Kommen die Kiddies aber nun im "Rudel" ist die Notwendigkeit nicht mehr so stark sich anzupassen. Aber das ist auch gar nicht schlimm, finde ich. Die Großen passen sich ja auch nicht an die Kleinen an. Wer sich dann aber beschwert sind die Erwachsenen, weil die Kiddies vermeintlich schlechte Eigenschaften haben und an denen muss man arbeiten. Sie müssen sich ja nicht super mit allen Erwachsenen verstehen, aber zumindest gewisse Regeln und Richtlinien einhalten.
Aus diesem Grund möchte ich gerne mit den Mädels bei uns am Stall ein bisschen Theorie machen und ihnen ein Ansprechpartner sein für Fragen rund ums Pferd und das Zusammenleben im Stall.
Ich glaube jeder war mal Kind und wollte im Grunde das Gleiche wie jeder Erwachsene. Reiten und Zeit mit seinem Pferd verbringen und Zeit mit Freunden, die das gleiche Hobby haben, denn das Schöne am Reitsport ist doch, dass jeder sein eigenes Ding machen kann, aber es doch an sich ein sehr kommunikativer Sport ist. Das sollte gefördert und beibehalten werden!
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30.10.14 19:37


Haaröl im Test!

Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es mal einen Beauty-Blogpost für euch. Und zwar geht es um Haaröl! Ich habe ja eigentlich einen Afro und glätte meine Haare 2x im Jahr mit einer chemischen Paste. Dazu glätte ich die Haare noch mit einem Glätteisen und trage sehr oft einen Dutt. Dadurch sind meine Haare sehr kaputt. Sie sind glanzlos, strohig, brüchig und beim Kämmen fallen sie schnell aus. Mein Friseur hat mir beim letzten Termin den Tipp gegeben Haaröl zu benutzen. Ich solle aber nicht unbedingt das günstigste kaufen, sondern ruhig etwas teureres, damit es bei meiner Naturkrause überhaupt hilft.
Ich habe mich dann erkundigt und mir wurde das Haaröl in Kombination mit dem Shampoo von Redken empfohlen. Das Öl ist mit 46€ nicht ganz günstig und auch das Shampoo mit 17€ die Flasche ist etwas teurer.
Dafür sieht das Öl sehr schön aus. Die Flasche ist sehr schön gestaltet und wirkt edel und hochwertig. Über eine Pipette wird das Öl aufgenommen und auf das Haar geträufelt. Die Shampooflasche ist halt „typisch Shampooflasche“.
Mir wurde gesagt, ich solle nur etwa eine 1€ Stück große Menge Shampoo zum Waschen nehmen und auch von dem Öl nur einen Pipettenspritzer und ich war wirklich skeptisch der Menge gegenüber, da ich sehr dickes Haar habe und noch dazu sehr viele Haare auf dem Kopf habe.
Beim Test haben mich beide Produkte auf Anhieb überzeugt! Von dem Shampoo habe ich wirklich nur eine kleine Menge genommen und hatte dennoch das Gefühl alle Haare gut einshampoonieren zu können. Nach dem Föhnen und kämmen habe ich dann noch das Öl verwendet und es ließ sich gut verteilen und mit dieser sehr geringen Menge kam ich auch gut aus. Durch die Pipette lässt es sich gut dosieren und auftragen. Das Öl hat meine Haare sofort merkbar weicher und geschmeidiger gemacht und dieses Gefühl hielt auch wirklich den ganzen Tag an.
Im Alltag benutzt ich das Öl immer nach dem Waschen, Kämmen und Föhnen und jeden zweiten Morgen. Das Problem ist, dass ich jeden zweiten Tag nochmal mit dem Glätteisen durch die Haare gehe und das Haaröl den Effekt des Glätteisens wieder zunichte macht. Also verwende ich das Haaröl nur jeden zweiten Morgen und ansonsten immer nach dem Waschen und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin! Ich hätte nie gedacht, dass ein Haaröl in so geringer Menge so eine gute Wirkung erzielen kann. Die beiden Produkte von Redken sind auf jeden Fall ihr Geld wert!
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22.10.14 12:49


9 Jahre Robinho!

Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es einen etwas verspäteten Blogpost zu unserem 9 jährigem Jubiläum am Montag den 13.10.2014! Dieser Beitrag liegt mir wirklich sehr am Herzen. Ich werde euch heute mal unsere Geschichte erzählen und werde nichts auslassen oder beschönigen und ich hoffe euch vielleicht ein bisschen Mut zu machen, niemals aufzugeben oder sich unterkriegen zu lassen.
2005

Das war das Jahr in dem meine Eltern sich dazu entschlossen haben mir den Traum vom eigenen Pferd zu erfüllen! Wir haben uns also zum Herbst hin auf die Suche nach einem Pferd gemacht und hatten erst ein anderes gekauft, welches uns leider krankheitsbedingt recht schnell verlassen musste. Also ging die Suche von vorne los und schlussendlich sind wir dann bei Robinho gelandet. Das Probereiten war so lala und ich war gar nicht so begeistert von ihm, aber meine Reitlehrerin und auch meine Eltern fanden ihn toll! Also haben wir einen Termin zur AKU gemacht und die verlief problemlos und somit zog Robinho am 13.10.2005 bei uns ein und die spannende Zeit begann. Robinho war zu dem Zeitpunkt 4,5 und ein kleiner Rabauke! Er riss sich leidenschaftlich gerne los und hat so manches Halfter und so manchen Strick auf dem Gewissen. Direkt am Ankunftstag riss er sich los und erforschte ersmal auf eigene Faust sein neues Zuhause. Und auch beim putzen und fertig machen passierte dies regelmäßig. Dabei musste gar nichts passieren, es reichte schon, wenn ich um die Ecke ging um aus der Sattelkammer mein Sattelzeug zu holen. Also gewöhnte ich mir an, vor dem Putzen mein gesamtes Sattelzeug, meinen Helm und meine Chaps schonmal an den Putzplatz zu legen, damit ich auch ja nicht nochmal wegmuss um etwas zu holen. Am Anfang war er sogar so schlimm, dass er sich losriss, wenn ich mich nur 5 Meter entfernt habe um mit jemand anderem zu quatschen. Auch beim Reiten war er alles andere als einfach. Es ging auf den Winter zu und es wurde dementsprechend kälter und mein junges Pferd wurde dementsprechend kribbeliger und buckelte fröhlich durch die Halle. Er hat sich nicht mal groß die Mühe gemacht um "Eckengeister" als Grund zum Buckeln zu suchen, ihm hat es schon als Grund gereicht, dass wir durch die ganze Bahn wechseln wollte oder eine Volte reiten wollten oder angaloppieren wollten. Immer fing er an zu buckeln und hat sich dabei rund gemacht wie ein kleiner Flummi. Somit lag ich regelmäßig im Sand. Auch der erste Ausritt verlief eher hüpfend, obwohl wir ihn extra nach einer Reitstunde gemacht haben.

2006

2006 kam er dann mit den anderen Pferden auf die Wiese und ein Wallach passte ihm leider gar nicht in den Kram. Also jagte mein damals 5 jähriges 1,60m kleines Pferdchen einen 7 jährigen 1,80m großen Wallach durch die Zäune und zerstörte am laufenden Band Decken. Das war dann auch der Grund, warum Robinho aus der Wallachherde genommen wurde und zu den Stuten kam. Das lief auch super! Außer er hat die Wallachherde gesehen. Dann hat er sie direkt als Konkurrenz genommen und ist selber durch den Zaun marschiert. Außerdem musste ich dann lernen, wie gefährlich Sprayflaschen sein können. Es wurde Sommer und die Bremsen und Fliegen kamen und ich wollte meinem Pferd was Gutes tun und es mit Fliegenspray einsprühen. Wie hat er es mir gedankt? Genau! Mit losreißen...Daraufhin habe ich versucht ihn festhalten zu lassen, aber nachdem er dann meinen Festhalter umgerannt ist und völlig kopflos wurde habe ich es einfach sein lassen. Wer nicht hören will muss fühlen! Ausreiten waren wir dann nur noch mit Fliegendecke, aber immerhin war er brav beim Ausreiten! Das Gleiche Drama war es Mähnenspray aufzutragen, es ging einfach nicht! Auch das habe ich dann sein lassen, weil ich mir dachte "Okay! Dann wäscht du den Schweif einfach einmal öfter und verziehst ihn, macht ja alles nichts!" Die Überraschung gab´s dann aber am Waschplatz. Er hat sich nicht abspritzen lassen. Nicht einmal die Füße! Und nachdem ich es 3x probiert habe, ist er nichtmal mehr mit zum Waschplatz gekommen. Also fiel auch abspritzen und waschen für uns flach. Wir haben den Sommer trotzdem überstanden und auch den Herbst. Im Winter haben wir wieder fleißig die hohe Schule über der Erde trainiert und ich habe an eine Karriere als Rodeoreiter nachgedacht.

2007 Das Jahr war relativ unspektakulär. Robinho hat heraus gefunden, wie lustig es ist die Gummiausbinder ganz lang zu ziehen und hatte einen grandiosen Unterhals, den er fleißig immer weiter trainierte, bis wir irgendwann die Dreieckszügel draufgemacht haben und ich wollte mit einer Stallkollegin ausreiten fahren. Das wäre so toll gewesen! Er hätte endlich mal Gas geben können und einfach nur geradaus galoppieren können. Wir wären auch nur 10-15 Minuten bis zum Ausreitort gefahren, aber mein Pferd hat beschlossen, es möchte gar nicht wegfahren. Nachdem wir 2 Stunden versucht haben dieses Pferd zu verladen und jede erdenkliche Möglichkeit ausprobiert haben und Robinho immer noch vor der Klappe stand und kein Schritt auf den Hänger machte, sind wir dann Zuhause geblieben und ich habe beschlossen Hängertraining mit ihm zu machen! So weit so gut. 2 Wochen lang gab es das Abendbrot nur auf dem Hänger. Er ging nachher super drauf und blieb auch die ganze Zeit oben stehen und fraß. Es sei denn man wollte hinten die Stange rein machen. Einmal hatten die Männer bei uns am Stall sogar versucht einfach direkt die Klappe hoch zu machen-schlechte Idee, mein Pferd ist trotzdem gegangen. Ich habe auch noch nie so schnell ein Pferd zu kerzengerade rückwärts aus dem Hänger schießen sehen! Nachdem das mit dem Futter also zu nichts führte haben wir diverse andere Dinge ausprobiert. Ich glaube ich kenne wirklich jede Möglichkeit ein Pferd zu verladen! Nachdem er mich allerdings im Galopp vor sich herschob und mir die Schulter ausgerenkt hatte, habe ich das Training wieder an den Nagel gehängt, mit dem Ausreiten und den Turnieren geistig abgeschlossen und nur gehofft, er würde niemals eine Kolik bekommen. Hat er zum Glück auch nicht. Toi Toi Toi! Reiterlich wurde es besser! Ich bin ihn ohne Ausbinder geritten und wir haben schonmal ein paar Sprünge gemacht. Bzw immer den einen und den habe ich immer höher gezogen, denn wir hatten am alten Stall genau 2 Ständer und 3 Stangen...Berauschend. Dafür war die Höhe gar kein Problem für ihn und er guckt auch damals schon schön hin.

2008

2008 war ein schönes Jahr! Wir haben unserer ersten gemeinsamen Bilder gemacht, die ich immer noch total toll finde und waren viel ausreiten. Zwar nur im Wäldchen bei uns, aber es war schön. Wir waren oftmals alleine los und nur mit Halfter und Strick, aber es klappte super! Auch in der Dressur fanden wir langsam zueinander und springen war eh nicht unser Problem. Die Probleme vom Vorjahr sind wir einfach umgangen. Wir waren nicht auf einem Turnier, wir sind nicht ausreiten gefahren, ich habe ihn nicht abgespritzt oder eingesprüht und ich habe auch kein Verladetraining mit ihm gemacht. Alles in einem ein recht langweiliges Jahr.

2009

In diesem Jahr wurde ich am Knie operiert und Robinho ist für 4 Wochen in Beritt gegangen. Danach hatte ich dann noch Reitunterricht bei seinem Bereiter, was dann aber im Sande verlaufen ist, aber Robinho lief wirklich schön! Das war auch das erste Mal nach meinem unglücklichen Verladetraining, dass wir wieder verladen haben. Es ging! Es hat zwar wirklich lange gedauert ihn zu verladen und wir haben ihn auch abholen lassen von dem Bereiter, da ich zu dem Zeitpunkt schon auf Krücken lief, und der Bereiter hat das wirklich gut gemacht. Profi halt. Dort hat er sich auch superschnell eingelebt und machte sich gut. Zurück wurde er auch wieder gebracht, ganz entspannt für uns also. Das war auch das erste Jahr in dem ich ihn schor, was erstaunlich gut verlief!

2010

Ein Stallwechsel stand an. Mein alter Stall wurde immer mehr vernachlässigt. Die Halle stand im Winter unter Wasser, die Dächer waren undicht und und und. Außerdem war die Einstellerzahl von 35 auf 8 geschrumpft, wovon 3 aktive Reiter waren.Demnach war ich die meiste Zeit alleine, was meinen Eltern gar nicht zugesagt hat. Also haben wir uns nach einem neuen Stall umgeguckt und sind bei meinem jetzigen hängen geblieben. Die Anlage ist top gepflegt und die Pferde haben Paddockboxen mit Halbtüren zur Stallgasse! Alles ist hell und luftig, aber nicht zugig und einfach superschön! Die Hofbesitzer wohnen auf dem Hof und haben immer ein offenes Ohr und ein wachsames Auge und der Hof war auch nicht so weit von meinem Elternhaus entfernt. Das war in dem Sinne wichtig, weil meine Eltern mich im Winter oft gefahren sind. Der Stall sollte es also werden und an dem Umzugstag, ich meine es war der 1.8.10, fuhren wir mit dem Hänger auf den Hof um Robinho zu holen, packten erstmal alle Sachen ins Auto und stellten uns wieder auf eine lange Verladeaktion ein. Aber diesmal hat Robinho uns alle überrascht. Er ging sofort rein, stand wie ne eins und hat keine Mucken gemacht! Verwundert fuhren wir los und haben uns noch 3x gefragt, ob wir vielleicht das falsche Pferd eingepackt haben. Im neuen Stall wurden wir super nett aufgenommen und Robinho fand seine neue Box und die Nachbarn total toll! Er fraß sofort und streckte auch direkt die Nase zum Paddock raus. Alles easy also. Wir luden dann noch mein Zeug aus und waren erstmal soweit fertig. Am nächsten Tag war ich mit einer Freundin zum reiten verabredet, die dort auch 2 Pferde stehen hatte. Ich packte mein Sattelzeug an den Putzplatz und erntete einen verwunderten Blick. Ich erklärte meine Situation und sie ermunterte mich es einfach mal "normal" zu probieren. Ich hörte auf sie und packte alles wieder weg, holte Robinho und band ihn an. Er stand ruhig und hat kein einziges Mal die Anstalten gemacht sich reinzuhängen! Beim Sattelzeug holen hab ich mich beeilt wie sonstwas, aber mein Pferd stand! In der Halle war er lieb und bei der anschließenden Schrittrunde durchs Gelände war er auch entspannt! Unglaublich! Ich war so baff und happy! Und diese positive Veränderung zog sich durch unser ganzes Leben! Der Winter kam und es wurde nicht gebuckelt! Das war schonmal mein Highlight.

2011

Der neue Stall hat ein komplett anderes Pferd aus Robinho gemacht. Ein händelbares! Ich durfte ihn sogar mit Schweifspray einsprühen, Fliegenspray war noch kritisch, aber wir haben am neuen Stall zum Glück keine Bremsen und gegen die normalen Fliegen reicht unsere Fliegendecke. Abspritzen war mehr oder weniger möglich. Die Vorderfüße gingen so gerade. Dafür wurde es reiterlich immer besser. Wir sind in eine richtige Springstunde gegangen und Robinho war zuerst total schockiert, dass man mehrere Sprünge auf einmal hintereinander springen konnte, aber er hat es schnell gelernt und hat super mitgemacht. Meine Springlehrerin von damals war auch die beste, die ich bisher hatte! Ich habe danach nie wieder so eine tolle Springlehrerin getroffen! Wir haben mal aus Spaß ein Turnier genannt, 2 E-Dressuren. Die verliefen so lala, aber ich hatte damals auch kein Dressurunterricht und somit natürlich grandiose Voraussetzungen.

2012

Das nächste prägende Erlebnis mit Robinho war 2012 unser Ausflug auf den Ponyhof wo ich Betreuerin gemacht habe. Verladen ließ er sich auf dem Hinweg so lala. Dort angekommen war er so an sich ganz ruhig, aber ich habe ihm angemerkt, dass er etwas "enttäuscht" über die Unterkunft war. Es war eine hoch vergitterte Box ohne Fenster. Er durfte auch nicht auf die Wiese, sondern immer nur alleine auf den Reitplatz zum toben und entspannen und dann auch nur in den Reitstundenpausen. Alles in einem war es für ihn ein "Back to the Basic"-Erlebnis, wo er sein Zuhause zu schätzen gelernt hat. Dort auf dem Hof hat er sich aber ansonsten super benommen! Ich habe Ausritte mit ihm geführt, auf Wegen die weder er noch ich kannten, wir haben 40 Leute auf einem großen Ausritt "beaufsichtigt" und er war super! Das Verladen auf dem Heimweg klappte dann reibunglos! Also wolle er unbedingt von dem Hof weg. Ansonsten war das Jahr 2012 ganz normal und ruhig.

2013

In diesem Jahr war es leider wie verhext. Robinho fing an zu lahmen und zuerst wurde hinten eine Fesselkopfentzündung diagnostiziert und er hat Zwangspause und Spezialeisen bekommen, dann war das ausgeheilt, wir haben gerade angefangen zu trainieren, da lahmte er wieder und dieses Mal war es die Gleiche Sache, bloß vorne. Also gab es dann auch vorne Spezialeisen und seitdem läuft mein Pferd, welches 11 Jahre Barhufer war mit 4 Spezialeisen. Aber dadurch wurde es deutlich besser. Allerdings blieb uns nicht so viel vom Jahr 2013

2014

Dieses Jahr war ein ständiges auf und ab. Manchmal hatte ich das Gefühl es geht gar nicht voran bei uns, manchmal habe ich gedacht es läuft richtig gut. Im Frühjahr musste ein neuer Sattel her und zum Sommer hin habe ich angefangen zu bloggen um unser Leben ein bisschen zu dokumentieren und festzuhalten. Wir sind nach langer Zeit mal wieder ein Turnier gegangen und er lässt sich mittlerweile super verladen. Ich kann ihn waschen, einsprühen, alles. Also die Probleme von früher haben wir behoben und an unsere jetzigen Probleme werde ich in Zukunft rangehen.
Rückblickend kann ich sagen, dass wir einiges gut gemeistert haben, in anderen Fällen hätte ich mehr mit ihm üben können. Und vielleicht würde mein Pferd nach all den Jahren mit jemand anderem erfolgreich Turniere laufen. Ich kann es nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich ein gutes Band zu meinem Pferd habe und wir uns blind verstehen und einander vertrauen können. Ich kann alles mit ihm machen und er reagiert in jeder Situation absolut cool. Auf alles was er kann, auf seine gute Erziehung und auf seine ehrliche Art bin ich stolz, denn ich habe es größtenteils ohne fremde Hilfe hinbekommen und ich kann sagen, dass Robinho ein tolles Pferd geworden ist, welches charmant und gut zu reiten ist! Und ist das nicht fast wichtiger als Turniererfolge?
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17.10.14 16:57


Turnierbericht vom 11.10.14

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Ja heute waren wir bei unserem ersten Turnier seit langer langer Zeit. Wir waren bestimmt 2,5 Jahre nicht los und ich bin mit ihm noch nie eine Dressur auf einem Turnier geritten und hatte für heute gleich mal die A-Dressur genannt. Keine Ahnung, was mich da geritten hat.
Robinho ging mit mir die A-Dressur, dann noch den Führzügelwettbewerb und das E-Springen. Somit waren wir den ganzen Tag auf dem Turnier, was er vielleicht weniger lustig fand.
Morgens war jedenfalls die A-Dressur dran und zwar um 9:30. Ich war also um kurz vor 7 am Stall und hab alles fertig gemacht und zusammengesucht und um 8 Uhr sind wir dann gefahren. Er war super lieb beim Verladen und auch auf dem Platz hat er sich schnell wieder beruhigt.
Ich war erste Starterin und konnte ihn dann auch sofort fertig machen und warmreiten und habe schon in der Abreitehalle gemerkt, dass er wirklich gut war. Schön leicht in der Hand und sehr locker. So bin ich dann mit strahlendem Lächeln in die A-Dressur geritten, weil ich mich so gefreut hab, wie gut er in der Abreitehalle war.
In der Prüfung war es dann doch etwas chaotisch. Die Halle war super dunkel und als wir gerade neben dem Lautsprecher waren, wurde die Musik voll aufgedreht und wir haben uns beide total erschrocken. Dann fand Robinho den Richterwagen wirklich gruselig, aber nachdem er dann ein Leckerlie vom Wagen aus bekommen hat war der okay. Zumindest von der einen Seite...Von der linken Hand sind wir nicht nochmal an ihm vorbei gegangen und das war mein Fehler glaube ich.
Die Prüfung ging dann los, aufmarschieren war so lala, er wollte glotzen, dafür war der Rest wirklich gut! Überstreichen war in Ordnung und auch das durchparieren nach dem Zulegen im Galopp war vollkommen okay. Leider sollte man im Linksgalopp am Richterwagen vorbei und da hat er einen Haken geschlagen und ist mir umgesprungen, ich habe den Galopp korrigiert und bin weiter geritten und dann war die Prüfung auch was wieder vorbei. Das Aufmarschieren zum Schluss war super!
Die Richter waren sehr angetan von Robinho und haben uns eine 6,2 gegeben, trotz Außengalopp und einigen anderen kleineren Fehlern und damit bin ich wirklich zufrieden. Wenn man bedenkt, dass ich im Frühjahr gar nicht bzw. kaum geritten bin und seit Jahren keinen Unterricht mehr hatte bin ich wirklich stolz auf mich und mein Pferd. Und das der Richterwagen gruselig war, kann ich ihm ja nicht ankreiden, immerhin kennt er sowas gar nicht. Für unser erstes richtiges Turnier hat er sich bis hier hin gut verhalten.
Dann kam eine lange Pause für ihn, die er auf dem Hänger verbrachte mit seinem Frühstück und Wasser, da war er auch sehr lieb, aber man merkte dann doch nach einer Zeit, dass ihm langweilig wurde. Zum Glück konnten wir ihn dann auch schon fertig machen für den Führzügelwettbewerb. Er hat rosa Bandagen bekommen, eine weiß-rosa Schabracke, rosa Blumen und die Reiterin und ich haben auch jeweils eine Blume ans Jacket bekommen. Er war wirklich todschick! Aber leider waren wir wohl nicht süß genug...Mein Kind saß super auf ihm, ist auf dem richtigen Fuß leicht getrabt, konnte aussitzen und und und...Und ist dritter geworden. Natürlich ist das auch nicht schlecht, aber sie hätte mehr verdient. In der Prüfung waren sonst allerdings nur Ponys und das kleinste hat dann auch gewonnen.
Nach dem Führzügel gab es wieder eine lange Pause und die hat uns dann das Genick gebrochen. Robinho durfte grasen und wir haben ihm schon angemerkt, dass er keine Lust mehr hatte und ich hatte auch überlegt, ob ich überhaupt das E-Springen noch reite, ich hab´s dann aber gemacht.
Beim Warmreiten fürs E-Springen war er schon total spannig. Hat gebuckelt, was er sonst nie tut und war gar nicht bei der Sache. Hat sich übersprungen, keinen Absprungpunkt gefunden und nichts. Ich schieb das zum Teil auf die lange Pause, aber zum Teil auch auf die Abreitehalle. Es war eine wirklich kleine Halle, wo 2 Sprünge drin standen und 11 Reiter abritten. Es war einfach viel viel viel zu eng! Ich war drittes Pferd und da waren schon alle in der Halle, auch die die erst noch Schritt ritten. Ich wusste nicht wohin mit meinem Energiebündel und bin dann auf den Außenplatz gegangen, wo leider kein Sprung mehr stand. Dann musste ich auch schon in die Prüfung. Die Halle war wie gesagt sehr klein und dementsprechend standen die Hindernisse sehr dicht beieinander und der Parcour kam schnell. Außerdem war sie wirklich sehr dunkel und die Hindernisse waren dreckig und haben sich farblich schlecht vom Boden abgehoben.
Robinho ist brav angaloppiert, ohne Buckler und hat das erste Hindernis zwar genommen, aber da hat er schon keinen Punkt gefunden, beim zweiten Hindernis hat er erst einmal verweigert. Aber auch nicht böse sondern eher so, als wäre er verwundert, dass da was steht. Ich denke er hat es wirklich nicht gesehen. Der dritte Sprung war gut, der war aber auch heller und stand nicht im Gegenlicht, der vierte Sprung war der Oxer und den haben wir ganz schrecklich gemeistert, viel zu hoch und ohne Schwung. Er war einfach total spannig. Ich habe dann danach abgebrochen, weil ich nicht irgendwie mit Hängen und Würgen durch wollt. Das wollte ich meinem Pferd ersparen. In der Abreitehalle, wo mittlerweile niemand mehr war außer 2 Reitern von meinem Stall hab ich dann nochmal 2 Sprünge gemacht. Der erste war grausig und beim Zweiten habe ich ihn dann enorm vorwärts geschickt, da war es dann wirklich sehr gut. Er ist einfach ein Zeitspringpferd und wir hätten den Parcours bestimmt besser meistern können, wenn ich ihn vorwärts hätte schicken können, aber gestern hat uns die Halle einen Strich durch die Rechnung gemacht. Viel zu dunkel und eng. Schrecklich!
So sind wir dann mit einer Schleife zurück gefahren, aber ich war trotzdem zufrieden und glücklich, denn ich kann keinen Fehler auf ihn zurück führen. Natürlich hätte er sich nicht vor´m Richterwagen erschrecken müssen, aber das ist ganz normal und für die erste A hätte es weitaus schlechter sein können. Er hat sich auf dem Turnierplatz vorbildlich verhalten, ist brav auf den Hänger gegangen, stand brav und hat das Kind gut durch den Führzügel getragen und später auch zum Trockenreiten durch die Abreitehalle ohne mich als Beistand.
Ein toller Tag, der Lust auf mehr Turniere gemacht hat. Ich freue mich auf die nächste Saison! Da greifen wir dann richtig an!
Ein großes Danke geht an meine Helfer und Fahrer! Ihr habt mich wirklich top unterstützt und ohne meinen Freund wäre ich vermutlich gar nicht zur A gefahren.
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12.10.14 09:52


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